Statement zu den abgebrochenen Jamaika Sondierungen:

Wir hatten als Partei den Auftrag aus schwierigen
Mehrheitsverhältnissen eine Regierung zu bilden, die die großen Fragen
der Zukunft gemeinsam anpackt. Diesen Weg wollte die FDP nun nicht mehr
gehen und hat auf Kosten der Stabilität dieser Demokratie eigennützig
und kalkuliert inszeniert die Verhandlungen verlassen. Ich möchte mich
als Kandidat bei unserem Verhandlungsteam bedanken, das
verantwortungsbewusst sondiert hat und bereit war über die eigene
Schmerzensgrenze hinaus zu verhandeln.

Jetzt bleibt abzuwarten, wie die kommenden Tage aussehen. Davon wird
abhängen, ob es Neuwahlen geben wird. Am Mittwoch wird unser Kreisverband
zusammen kommen und über die Situation diskutieren und am Wochenende
wird die Partei in Berlin auf der Bundesdelegiertenkonferenz zusammen
kommen, um über das weitere Vorgehen zu beraten.

Eine Entscheidung über eine erneute Kandidatur zu treffen, bevor der
bestehende Bundestag sich nicht selbst aufgelöst hat und Neuwahlen
eingeleitet hat, empfinde ich als anmaßend den gewählten Vertreter*innen
gegenüber. Diese Situation verlangt ein ruhiges und vernünftiges
Vorgehen, um sinnvolle Entscheidungen treffen zu können.

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